Etappe 5
Beilngries – Regensburg
Wieder geht es zunächst an die Altmühl. Ab Dietfurt fließt diese dann im Bett des Main-Donau-Kanal. In Kelheim passieren wir zwischen der Einmündung der Altmühl in die Donau die bekannte Befreiungshalle auf dem Michelberg. Wir verfahren uns auf dem Weg dorthin dank veralteter Kartendaten im Wald und dann beginnt auch noch ein Gewitterregen mit kräftigen Schauern. Wohl dem, der seine Regenjacke nicht im Koffer gelassen sondern mitgenommen hat. Wir verlieren uns zudem noch bei der Suche nach einem geschützen Unterstand und treffen uns schließlich auf dem Markt Kelheim wieder. Und gleich scheint auch wieder die Sonne. Bei Kaffee, Kakao und Kuchen werden die Kalorien aufgefüllt, die Sachen trocknen schnell und uns wird wieder warm. Der fast aufgegeben steile Aufstieg zur Befreiungshalle lohnt dann doch und entschädigt mit vielen schönen Ausblicken.
Kurz hinter Kelheim sollen wir in Saal an der Donau in die Bahn steigen und die letzten Kilometer bis Regensburg bequem auf den Schienen zurücklegen. Am Bahnhof Saale warten jedoch gefühlt 50 Mitreisende und 12 Fahrräder auf unseren Zug. Im Kopf wird schon ein Plan B mit weiteren 30 km auf dem Fahrrad befürchtet. Doch es klappt besser als gedacht, das Zugpersonal gibt Hinweise auf freie Stellplätze und so kann jeder mitfahren, wenngleich auch tw. auf einem Stehplatz. So kommen wir ziemlich spät wieder ins Hotel in Rgensburg. Schnell geduscht und umgezogen, radeln wir in den Biergarten vom Traditionswirtshaus "Spitalkeller". Ziemlich erschöpft fallen wir später ins Bett...


















































