Der große Goitzsche-See
Solch herrliches Oktoberwetter!
Gut, dass wir seit August einen Fahrradträger für das Auto im Keller haben. Schnell war er montiert, eine Radwegekarte sowie die Rucksäcke gepackt und schon ging es los. In Bitterfeld angekommen, ging es vom Parkplatz per Rad auch gleich steil bergan zum dortigen Wahrzeichen, dem Bitterfelder Bogen.
Wegen des aufkommenden Windes fuhren wir dann im Uhrzeigersinn um den See, wo es entlang des Ufers noch viel mehr zu sehen gibt: Seebrücke, Pegelturm, Strandpromendaden, versunkene Dörfer und natürlich viel renaturierte Landschaft.
1998 wurde die Flutung des ehemaligen Tagebaugebietes mit der Einleitung von Muldewasser begonnen. Das Vorhaben wurde jedoch nicht erst 2006, sondern bereits im Jahre 2002 abgeschlossen: Ein durch das Muldehochwasser ausgelöster Bruch des Muldendammes ließ das Gewässer innerhalb von zwei Tagen um 7 Meter bis weit über den Sollpegelstand volllaufen, sodass es überlief und die naheliegende Stadt Bitterfeld teilweise unter Wasser setzte (Sollwasserstand heute 75 m ü. NHN)
Das Gewässer ist seit der kompletten Flutung des Geiseltalsees im Jahr 2011 der zweitgrößte See im Mitteldeutschen Seenland. [Wikipedia]











































