Mondfinsternis

Glutroter Mond im Kernschatten

Für die Mondfinsternis am 7. September gab es gute Wetterprognosen und so entschieden wir uns, diese besondere MoFi vom Ochsenberg aus zu verfolgen. Der Mond ging bereits abgeschattet im Osten auf, war im Dunst allerdings kaum zu erkennen (vgl. unten entspr. Bild) . Später entdeckten Umstehende dann doch schemehaft den rötlichen Mond dicht über dem Horizont. Allmählich wurde aber die Luft zunehmend klarer, die Mondscheibe trat schließlich sehr deutlich hervor. Auf der gegenüberliegenden Seite ging im Westen die Sonne unter und am dortigen Horizont konnten wir sogar bis nach Ägypten zu den Pyramiden blicken. 🤪
Die folgende Aufnahmen entstanden mittels sehr verschiedener Technik: Normale Tele-Brennweite für Landschaft mit Mond (Peter) bzw. formatfüllender Mond mittels Super-Tele (Uwe), vgl. Exif-Daten.

Zweimal im Jahr - aber eben nicht überall
Nur wenn der Vollmond genau durch den Schnittpunkt zwischen Mondbahn und Erdbahn wandert, durch einen der Drachenpunkte, wird er vom Erdschatten getroffen. Das passiert in jedem Jahr zweimal. Daher gibt es jährlich zwei Mondfinsternisse, irgendwo auf der Erde. Auch bemerkenswert: Zwei Wochen vor oder nach einer MoFi kommt es immer auch zu einer Sonnenfinsternis.
Die nächste Mondfinsternis über Deutschland findet erst in knapp einem Jahr statt, am 28. August 2026. Es wird nur eine partielle Mondfinsteris werden, allerdings wird ein sehr großer Teil der Mondscheibe überschattet. Eine totale Mondfinsternis findet erst wiederSilvester 2028 statt und ist auch von Deutschland zu sehen.

Glutroter Mondaufgang

Wie ensteht eine Mondfinsternis