Dresden und der Elberadweg

Vom 19.-22. Juni 2025 per pedes und Rad durch Dresden, Pillnitz, Bad Schandau, Meißen sowie Großsedlitz


Guten Tag!

Den Elberadweg bei Dresden hatte ich schon länger auf der Wunschliste für kleine Radtouren. Die Planung hierfür lag zwar schon in Form verschiedener Dateien auf der Festplatte, doch stets fehlte noch etwas bzw. war anderes aktuell wichtiger.
Die Anreise verlief gut, unser Zimmer im Motel One am Palaisplatz waren schon um 12 bezugsfertig und so konnten wir zügig in die Altstadt. Für den Nachmittag hatten wir zudem eine Führung durch die Semperoper gebucht.
Zunächst haben wir die üblichen Sehenswürdigkeiten aufgesucht, zwischendurch auch Eis und Kuchen bei bestem Wetter genossen und am Abend sind wir noch in das Szeneviertel der Neustadt geradelt. Zapfanstalt

Am nächsten Morgen ging es nach auf dem Elberadweg zunächst nach Pillnitz mit Garten und Schloß. Hier gab es auch ein alten Zeiten nachempfundenes Karussell-Spiel, bei dem man pendelnden Kugeln mit einer Lanze genau mittig treffen mussten. Witzig. Weiter ging es über Pirna (als Mittagessen gab es gefüllte peruanische Empanadas. Für einen längeren Stadtrundgang fehlte uns die Zeit, wir hatten die meisten km ja noch vor uns.
Also weiter entlang einer wunderschönen Naturkulissse über Wehlen nach Rathen, wo es Kaffee und Kuchen bzw. Eis für uns gab. An der Festung Königstein ging es flott bis Bad Schandau, von wo aus wir mit der Fähre zum Bahnstation übersetzen und zurück fahren konnten.
Das Abendessen gab es im Altes Wettbüro in der Neustadt - eine absolut positive Überraschung, kreative Küche und engagiertes Personal. Wir können von Glück reden, daß wir dort noch einen Tisch erhalten haben, so groß war der Andrang.
Auf dem Rückweg haben wir uns verfahren und standen unerwartet auf der Marienbrücke, von wo wir einen tollen Blick auf die Altstadt zur blauen Stunde hatten und obendrein noch ein Feuerwerk Dresden gezündet wurde.

Am Samstag ging es gleich nach dem Frühstück Anleger am Terrassenufer und wir an Board des Dampfschiffs Wehlen gingen, um nach Meißen zu schippern. In Meißen ging es nach dem Stadtrundgang erneut auf den Elberadweg zunächst zunächst zügig nach Radebeul. Dort wollten wir hoch hinaus zum Spitzhaus, was sich allerdings als kraftzehrende Herausforderung zeigte. Aber irgendwie habe wir es geschafft und die 400 Stufen zum Bismarckturm erklommen. Dort wurden wir mit einem Blick weit über Dresden bis zu den Tafelbergen belohnt.
Am Abend ging es erneut in die Szene der Dresdner Neustadt, in den Louisengarten

Für Sonntag, unserem Abreisetag, hatten wir noch den Barockgarten von Großsedlitz bei Heidenau auf dem Plan. Danach ging es - gleich vor Nossen leider mit dickem Stau - wieder zurück nach Halle.